Erste Neuzugänge für Linz-Steg

Seit einigen Wochen absolvieren die Volleyballerinnen von ASKÖ Linz-Steg bereits ein intensives Kraftprogramm. Rechtzeitig vor dem gemeinsamen Trainingsauftakt am 29. August sind nun auch einige wichtige Personalien geklärt. Zwei Stützen der vergangenen Saison, Nikolina Maros und Vicky Savard, haben den Verein in Richtung Schweiz bzw. Finnland verlassen. Mit der Australierin Jennifer Sadler und der Vorarlbergerin Veronika Reiner wurden positionsgemäß zwei neue Spielerin geholt.


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Trainer Schwab: „Suchen nach hungrigen Spielerinnen“
Schon relativ bald nach dem Gewinn des Vize-Staatsmeistertitels in der vergangenen Saison stand fest, dass die beiden Topscorerinnen Nikolina Maros und Vicky Savard ASKÖ Linz-Steg verlassen werden. Maros tat es mehreren österreichischen Nationalspielerinnen gleich und spielt fortan im Ausland (Schweiz). Savard will sich in Finnland beweisen.
Die Suche nach adäquatem Ersatz gestaltete sich für Linz-Steg nicht ganz einfach. Nach vielen Gesprächen stehen mit Jennifer Sadler (AUS/Diagonal) und Veronika Reiner (Angriff) nun zwei Neuzugänge fest. „Wir suchen nach hungrigen Spielerinnen, die den nächsten Schritt machen und unser Angebot eines professionellen Trainingsbetriebs dafür nutzen wollen“, schildert Trainer Roland Schwab die Spielerinnensuche.
Die 24-jährige Australierin Jennifer Sadler ist eine solche. Sie steht seit einiger Zeit in der australischen Auswahl, den Volleyroos, und nahm bis Mitte August an den asiatischen Meisterschaften auf den Philippinen teil, wo sie unter anderem auch auf Olympiasieger China traf. Die australische Meisterschaft beschränkt sich auf eine relativ kurze Phase und ist mit hohem logistischem Aufwand verbunden. Der Wechsel nach Europa ist für Sadler der nächste Schritt in Richtung einer Profikarriere.
Große Zielstrebigkeit zeichnet auch die 28-jährige Vorarlbergerin Veronika Reiner aus. Bislang beim Zweitligisten VC Dornbirn aktiv, wagt sie gemeinsam mit ihrem Verlobten, dem Fußballer Sidinei de Oliveira, den Schritt nach Linz, um sich hier der neuen Herausforderung zu stellen. Während der Brasilianer bei der SPG Pregarten seine neue sportliche  Heimat fand, nennt Reiner nun Linz-Steg ihr sportliches Zuhause.

Schwab sieht beide Neuzugänge sehr positiv: „Sie passen genau in unser Anforderungsprofil bzw. zu den bestehenden Spielerinnen im Kader. Die Zahl jener Spielerinnen, die den vollen Trainingsbetrieb mit bis zu neun Trainingseinheiten mitmachen, wächst weiter!“
Vor dem gemeinsamen Trainingsauftakt am 29. August will Linz-Steg noch weitere Zugänge präsentieren. „Wir sind schon sehr weit, müssen aber noch einige Details klären, bevor wir die Namen nennen können. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir in Kürze soweit sind“, verrät Manager Andreas Andretsch, dessen Team heuer neben der Meisterschaft und dem Cup auch wieder im Europacup teilnehmen wird (Dezember/Jänner, Anm.).
Die Meisterschaft startet für Linz-Steg am 7. Oktober mit einem Auswärtsspiel in Tirol. Eine Woche zuvor steht im Cup schon das OÖ-Derby mit Perg am Programm.